
Nach einer Tanzausbildung studierte die gebürtige Österreicherin Lisa Wildmann Schauspiel und Regie am Mozarteum Salzburg. Bereits während des Studiums war sie bei den Salzburger Festspielen engagiert. ("Libussa", Regie: Peter Stein).
Ihr erstes Engagement führte Lisa Wildmann 1998 ans Landestheater Linz, danach ans Theater Bielefeld. Von 2005-2011 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart. Seither ist sie freischaffend z.B. am Schauspielhaus Wien, Theater Heidelberg, Theater Baden-Baden, Theater Heilbronn, Staatstheater Kassel, bei den Kunstfestspielen Herrenhausen, der Staatsoper Stuttgart und regelmäßig an den Schauspielbühnen Stuttgart. Für ihr Solo „Angst“ nach der Novelle von Stefan Zweig bekam sie 2023 den Anerkennungspreis für Bühnenkunst des Landes Oberösterreich, im Januar 2026 den 1. Platz beim Monospektakel in Reutlingen. Außerdem wurde sie 2025 zur beliebtesten Schauspielerin des Alten Schauspielhaus’ in Stuttgart gewählt.
Als Regisseurin arbeitete Lisa Wildmann seit 2019 u.a. für die Festspiele Schloss Tillysburg in Oberösterreich, das Theater Kempten, das Theater der Altstadt Stuttgart, Stadttheater Pforzheim und die Theaterei Herrlingen. Am Studio Theater zeichnete sie für die Inszenierung und Fassung von „Die Bagage“ von Monika Helfer verantwortlich und für die Regie der Komödie „Omi-Alarm“ von Susanne F. Wolf. Außerdem war sie in „Gut genug“ von Birgit Vanderbeke, (Regie: Laura Tetzlaff), „Stück Plastik“ von Marius von Mayenburg und „Heisenberg“ von Simon Stephens, (beide Regie: Benjamin Hille) als Spielerin zu sehen.
Darüber hinaus ist Lisa Wildmann als Sprecherin und für Film und Fernsehen tätig (z.B. Tatort, Rosenheim-Cops,…) und ist Dozentin für Rollengestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Lisa Wildmann lebt mit ihrer Familie in Stuttgart und Wien.
www.lisa-wildmann.de